Geschichte

Die Gemeinde Itzstedt war einst ein altes Bauerndorf. Der älteste Teil des Dorfes ist der südöstliche gelegene Kern des Ortes, gebildet durch landwirtschaftliche Gehöfte, die vor dem 1. Weltkrieg errichtet wurden. Entlang der schon zur damaligen Zeit wichtigen Verbindungsstraße Bad Segeberg - Hamburg, der heutigen B 432, entstanden zahlreiche Handwerksbetriebe und zwei Herbergen. Nach dem II. Weltkrieg entstanden neue in sich geschlossene Siedlungen (Rügeisberg, Im Siek, Seering, Seetwiete, Wennern). Diese Siedlungstätigkeit verändert den Charakter des Ortes zunehmend. Sie ist begünstigt durch den angestrebten Ausbau des ländlichen Zentralortes Nahe - Itzstedt. Durch den Bau eines Bürgerhauses hat das Kultur- und Vereinsleben neue Impulse erhalten.
Itzstedt ist Sitz des Amtes Itzstedt. Auf dem Gelände befinden sich außerdem das Feuerwehrgebäude und die DRK Sozialstation.

Im Amtsgebäude ist die Polizei seit 2003 ebenfalls untergebracht, so dass ein Dienstleistungszentrum entstanden ist.
In unmittelbarer Nähe befindet sich eine Dreifeld-Tennisanlage.
Im alten Ortskern wurde der Kindergartenneubau erstellt. Itzstedt verfügt über zwei Arzt- und eine Zahnarztpraxis. Im nördlichen Teil der Gemeinde an der B 432 entsteht ein kleines Gewerbegebiet.
Das im Jahre 1961 von den Gemeinden des Amtes Nahe und der Gemeinde Sülfeld eingerichtete Freibad am Itzstedter See hat seither einen bedeutenden Platz im Naherholungsangebot des Hamburger - Umlandes. Ergänzt wird dieses Angebot durch drei leistungsfähige Campingplätze.